Monat: Januar 2017

Medizin Aufnahmetest

EU-Quote bleibt bei Medizin Aufnahemtest aufrecht

Für alle Österreicher, welche den Aufnahmetest noch vor sich haben heißt es aufatmen, die Eu-Qute bleibt weiterhin bestehen.
Die Kommission beendete in Brüssel das Vertragsverletzungsverfahren, des seit fast 10 Jahres Streit zugunsten der Österreicher. Grund dafür ist der Nachweis, dass Medizinstudenten aus Deutschland nicht in Österreich bleiben wollen und somit zurück in die Heimat gehen. Das wiederum bedeutet langfristig eine Gefährdung der Versorgung in Österreich.

Warum ist die EU-Quote so ein großes Spektakel?

Vergleich man die Ergebnisse der Österreicher und den Studenten aus Deutschland, dann ist gleich erkennbar, dass sich ein doch sichtbarer Unterschied bildet. Deutsche Medizinstudenten benötigen einen weit aus höheren Prozentrang um in den MedAT zu bestehen. Natürlich ist das von Studienort zu Studienort verschieden, doch egal ob man die Zahlen in Innsbruck, Wien, Graz oder Linz vergleicht, die Deutschen benötigen einfach mehr Prozent, da der Andrang aus Deutschland so enorm ist.

Wie viel Prozent brauch ein Medizinstudent aus Deutschland

Natürlich ist es von Jahr zu Jahr verschieden doch benötigen Deutsche zwischen 5-15 Prozent mehr als ein Österreicher. Auch die Anmeldezahlen wachsen jährlich, somit wird die Konkurrenz immer mehr und das Level steigt. Das ist auch der Grund dafür, warum die Österreicher bange um die Quote hatten. Denn wäre die Quote weggefallen, dann hätten die Österreicher viel weniger Chance um einen Medizinstudienplatz zu ergattern, da das Niveau in Deutschland einfach um eine Stufe höher ist.

75 Prozent für Österreicher

Nun als Resümee bleiben drei-virtel der Studienplätze für die Österreicher, 20 Prozent erhalten Deutsche und 5 Prozent Nicht-EU-Bürger. Nun hat das 10-jährige Verfahren ein Ende und wir sind gespannt, wie sich die Quoten in Zukunft erhalten werden oder ob es doch in ein paar Jahren zu einer neuen Regelung kommen wird.

Quellenangaben:
Standard
Kurier
Stand: 27.01.2016