Jahr: 2017

Ergebnisse für den Medat 2017
Medat Ergebnisse

Ergebnisse MedAT 2017

Nun hat das Warten gleich ein Ende – ab Beginn der 32. Kalenderwoche werden nun die Ergebnisse für den heurigen MedAT 2017 bekannt gegeben. Viele sind bereits gespannt und hoffen einen Medizinerplatz auf der Meduni sich gesichertzu haben. Jedoch kann man sich nicht 100 Prozent sicher sein, aufgrund des Unterkapitels Sozial-Emotionalen Kompetenz, da dies wieder heuer 2017 wieder einmal zur Verwirrung gesorgt hat.

Problem Sozial Emotionale Kompetenz

Seit dem MedAt 2017 gab es den neuen Teilbereich Sozial Emotionale Kompetenz welche sich aus den Teilbereichen Emotionen erkennen und des bereits früher eingeführten Kapitels Soziales Entscheiden zusammensetzt.

Problem Emotionen erkennen

Dieses Unterkapitel ist 2017 nun das erste Mal neu eingeführt worden. Das heißt es gibt keine Lösungsstrategie bzw. niemand weiß genau wie dieses Kapitel genau ablaufen wird. Laut medizinstudieren.at wurde die Informationen bekannt gegeben, dass es eine Fähigkeit erfasst, wo auf Grund einer Beschreibung von Personen oder auch Situationen erkannt werden muss was einen Person in der vorgegebenen Situation höchst wahrscheinlich fühlt.
Dieses Testgebiet ist wieder extrem subjektiv zu betrachten, jedoch sollte man sich in eine Person versetzen, welche objektiv am Besten den typischen Menschen (der alles richtig macht) versetzen sollte.

Problem Soziales Entscheiden

Letztes Jahr beim MedAT 2016 konnte man das Themengebiet Soziales Entscheiden super mit der Kohlberg’sche Theorie lösen. Heuer jedoch hat laut diversen MedAt Teilnehmer diese Theorie einfach nicht mehr funktioniert. Deswegen bleibt es extreme spannend da diese beiden Unterkapitel zusammen 10% des Ergebnisses ausmachen. Ob du nun schlussendlich 70% oder 80% hast kann unter Umständen entscheidet ob du einen Platz auf der jeweilig gewählten Universität bekommen hast oder nicht.

Zweifel nicht an deinem Ergebnis

Jetzt heißt es jedoch erstmals noch warten bis die Ergebnisse eintreffen. Ab Beginn der 32. Kalenderwoche werden die ersten Ergebnisse bekannt gegeben. Genieße noch deine wenigen Tage bis zum endgültigen Ergebnis. Natürlich hoffen wir, dass alle den MedAt geschafft haben, aber es kann einfach nicht jeder schaffen. Falls du es nicht schaffen solltest, sei nicht trautig, es gibt genug Mitbewerber welche bereits das 2te oder auch 3te Mal angetreten sind um diesen Test zu schaffen. Wenn es dein Traum ist, können wir nur empfehlen es ein weiteres Mal zu probieren und dich wirklich intensiv auf den nächstkommenden MedAt 2018 vorzubereiten. Fang früh genug an und du wirst es bestimmt schaffen. Übung macht den Meister. Da wirklich viele Untertests von Übungen abhängen, kannst du diese super trainieren und dir somit einen großen Vorteil von der Konkurrenz sichern.
An alle anderen, welche den MedAt bestanden haben, gratulieren wir schon im Vorhinein und wünschen viel Glück in eurem Medizinstudium.

KurseMedAT Vorbereitung

Buche jetzt deinen Vorbereitungskurs sofort

Nun schreiben wir schon das Ende des Monats Mai und nun ist es wirklich an der Zeit einen Vorbereitungskurs für den Medizin Aufnahmetest endgültig zu buchen. Die Kurse werden in den nächsten Wochen stark nachgefragt. Auch die aktuellen Maturanten informieren sich nun vorab für einen Kurs um den MedAT eventuell doch zu schaffen. Klar ist ihr erstes Ziel einmal die Matura zu bestehen, aber der Anreiz auch einen der wenigen Studienplätze zu ergattern ist natürlich auch groß. Aber höchste Priorität hat einmal die Matura, denn ohne dieser kannst du nicht einmal teilnehmen.

Wie soll sich nun ein Maturant am Besten vorbereiten?

Neber dem Maturastress gibt es auch die verschiedensten Vorbereitungsarten die auch jeder Maturant wählen kann. Es gibt nur wenig Einschränkung – zum Glück. Wer gerne einen Vorbereitungskurs besuchen möchte, wird empfohlen einen 3 tägigen Kurs oder auch einen 7-Tages-Kurs zu buchen. Die Kurse im Ausmaß von 1 Jahr oder ein halbes Jahr wird für Maturanten weniger empfohlen, da wie bereits erwähnt das erste Ziel die Matura sein sollte.
Doch es gibt genügend Alternativen. Viele bereiten sich auch mit Hilfe eines online Lernportals vor. Dies ist wirklich eine tolle Vorbereitung, da du komplett unabhängig bist. Du kannst dir deine Zeit selbst gut einteilen und üben wann und wo du willst. Die Preise reichen von 25 Euro bis hin zu Premium Anbietern von ca. 100 Euro. Die Preise im unterem Segment sind meist Fragenportale, wo gezielt nach Schwächen trainiert werden kann. Wähle einfach deine Kategorie und übe zahlreiche Beispiele. Die höherpreisigen Portale sind meist auch Fragenportale, aber mit dem Zusatz von Videomaterial. In diesen so genannten Video Tutorials wird dir der Stoff des MedAT näher gebracht und erleichtert dir das Lernen enorm. Alles ist kompakt und für dich perfekt vorbereitet.
Aber nicht jeder ist internet-affin und kann sich deshalb auch mit Hilfe von Büchern sehr gut vorbereiten. Besonders im Teilbereich Figuren zusammensetzen ist ein Buch oft hilfreicher, da man die nötigen Linien gut einzeichnen kann.

Warum sind Vorbereitungskurse für den MedAT so teuer

Kurz vorab: Wenn man alles berechnet sind die Kurse eigentlich nicht überteuert. Punkt 1 ist, dass jeder Vorbereitungskurs einen Tutor benötigt. Dieser ist natürlich nicht billig, da er auch für seinen Bereich qualifiziert sein muss. Die meisten Lehrenden haben einen Bachelor oder Magister Abschluss und finanzieren sich dadurch ihr weiters Studium. Punkt 2: Die Unterrichtseinheiten beachten. Wenn du den Kurspreis herunterkalkulierst auf die Stunde abzüglich Raummierte, Materialkosten etc dann ist der Preis nicht mehr das non plus ultra für den entsprechenden Unternehmer. Natürlich soll das Unternehmen auch etwas verdienen und kein Nullsummenspiel sein. Dabei wurde auch schon der 3 Punkt erwähnt, nämlich die sonstigen Kosten. Raummiete, Buchkosten (Erstellung von Büchern, Skripten), Druck derselben etc – die Liste wird immer länger und somit wird auch für den Unternehmer eine Kalkulation von Nöten sein.

Egal ob Vorbereitungskurs, Buch oder online Lernportal alles sind wirklich gute Wege um sich optimal auf den MedAT vorzubereiten. Schaffe als erstes die Matura und dann kannst du dich für den Aufnahmetest voll konzentrieren und alles geben. Eventuell machst du einen Mix aus Kurs und Buch und kannst die Konkurrenz hinter dir lassen. Fertige dir kleine Skripte zum selber lernen an und büffel wie ein Wahnsinniger. Glaub mir, es lohnt sich bestimmt.

Medizin AufnahmetestSoziales Entscheiden

15991 Bewerber für den Medizin Aufnahmetest 2017

Nahezu unglaublich, aber immer mehr junge engagierte Persoen wollen in das Medizinstudium. Das Problem dabei: Es gibt an den Universitäten Innsbruck, Wien, Graz und Linz insgesamt nur 1620 Studienplätze. Im Jahr 2016 haben sich 15129 Bewerber im März angemeldet, doch heuer 2017 waren es um 5.7 Prozent mehr (15991 Bewerber). Eine kontinuirliche Steigung lässt sich gut erkennen.

Interesse an Medizin: Mehr Frauen oder mehr Männer?

An der Universität in Wien haben sich 8030 Personen angemeldet, davon sind 3218 männliche Bewerber und 4812 Frauen – dies ist ein enormer Unterschied.

Die Meduni Innsbruck erreichte auch heuer 2017 wieder einen Anmelderekord. 3630 Anmeldungen, davon 1448 Männer und auch wieder eindeutig mehr Frauen nämlich 2222.

An der Medizinischen Universität Graz sind 3359 Anmeldungen eingegangen. Auch in Graz herrschen wieder die Frauen mit 1984 Anmeldungen im Gegensatz zu 1375 Männer.

In Linz wurde der höchste Zuwachs an Studienbewerber festegestellt mit einem Plus von 15,6 Prozent. Wie auch an den anderen Unis haben sich 367 Männer und 565 Frauen angemeldet. Gesamt somit 932 Anmledungen für die Meduni Linz.

Emotionen erkennen: neuer Testteil beim Themenbereich Soziales Entscheiden

Neben dem Testbereich Soziales Entscheiden wurde nun für das Jahr 2017 ein neuer Bereich neben Soziales Entscheiden eingeführt, nämlich Emotionen erkennen. Dieser Testteil ist ganz neu und es gibt nahezu sehr wenig Übungsmaterialien, weil noch niemand ganz genau weiß wie dieser Testteil aussehen wird. Natürlich gibt es erste Erkenntnisse was in diesem Bereich fällt, aber den Schwierigkeitsgrad kann noch nahezu keiner genau abschätzen.

Anmeldugen für den Medizin Aufnahemtest 2017 im Vergleich zum Vorjahr

An der Meduni Wien ist nahezu wie jedes Jahr ein erneuter Ansturm. Wien verzeichnet im Jahr 2016 7519 Bewerber und heuer 8030 – das ist ein Plus von 3,8 Prozent
In Innsbruck ist eine leichte Steigerung von 1,2 Prozent zu erkennen. In absoluten Zahlen: 2016 waren 3626 Anmeldungen und 2017 nun 3670.
Auch die Meduni Graz hat eine Steigung von 5,7 Prozent erreicht. Für das Jahr 2016 waren es 3178 Anmeldungen, 2017 nun 3359 Bewerber.
An der medizinischen Fakultät Linz wurde bereits erwähnt, dass dort die meisten Anmeldungen eingereicht wurden nämlich 932 im Gegensatz zum Vorjahr mit 806 Bewerber.

(www.vol.at)

Medizin Aufnahmetest

EU-Quote bleibt bei Medizin Aufnahemtest aufrecht

Für alle Österreicher, welche den Aufnahmetest noch vor sich haben heißt es aufatmen, die Eu-Qute bleibt weiterhin bestehen.
Die Kommission beendete in Brüssel das Vertragsverletzungsverfahren, des seit fast 10 Jahres Streit zugunsten der Österreicher. Grund dafür ist der Nachweis, dass Medizinstudenten aus Deutschland nicht in Österreich bleiben wollen und somit zurück in die Heimat gehen. Das wiederum bedeutet langfristig eine Gefährdung der Versorgung in Österreich.

Warum ist die EU-Quote so ein großes Spektakel?

Vergleich man die Ergebnisse der Österreicher und den Studenten aus Deutschland, dann ist gleich erkennbar, dass sich ein doch sichtbarer Unterschied bildet. Deutsche Medizinstudenten benötigen einen weit aus höheren Prozentrang um in den MedAT zu bestehen. Natürlich ist das von Studienort zu Studienort verschieden, doch egal ob man die Zahlen in Innsbruck, Wien, Graz oder Linz vergleicht, die Deutschen benötigen einfach mehr Prozent, da der Andrang aus Deutschland so enorm ist.

Wie viel Prozent brauch ein Medizinstudent aus Deutschland

Natürlich ist es von Jahr zu Jahr verschieden doch benötigen Deutsche zwischen 5-15 Prozent mehr als ein Österreicher. Auch die Anmeldezahlen wachsen jährlich, somit wird die Konkurrenz immer mehr und das Level steigt. Das ist auch der Grund dafür, warum die Österreicher bange um die Quote hatten. Denn wäre die Quote weggefallen, dann hätten die Österreicher viel weniger Chance um einen Medizinstudienplatz zu ergattern, da das Niveau in Deutschland einfach um eine Stufe höher ist.

75 Prozent für Österreicher

Nun als Resümee bleiben drei-virtel der Studienplätze für die Österreicher, 20 Prozent erhalten Deutsche und 5 Prozent Nicht-EU-Bürger. Nun hat das 10-jährige Verfahren ein Ende und wir sind gespannt, wie sich die Quoten in Zukunft erhalten werden oder ob es doch in ein paar Jahren zu einer neuen Regelung kommen wird.

Quellenangaben:
Standard
Kurier
Stand: 27.01.2016