Der Weg in dein Medizinstudium
Jedes Jahr im Juli findet der Medizin Aufnahmetest in Österreich (MedAT) statt mit über 15.000 Bewerbern. Jedoch gibt es nur 1620 freie Studienplätze. Wie du nun unter die besten 10 Prozent kommst, und welche Methoden Tipps und Tricks wirklich hilfreich sind, erfährst du nun im folgenden Artikel.
Testbereiche: kurzer Überblick über den Aufbau des MedAT
Um den MedAT erfolgreich bestehen zu können, benötigst du Wissen aus den 4 Bereichen Chemie, Physik, Mathematik sowie auch Biologie. Der Rest des Tests besteht aus kognitiven und sozialen Aufgaben, wie zum Beispiel Zahlenfolgen, Wortflüssigkeit, Merkfähigkeit, Soziales Entscheiden, Emotionen erkennen, etc.
Aktuell ist das Medizinstudium ein richtiges Trendstudium, denn die Tendenz der Bewerber steigt jährlich, jedoch können die Medizinischen Universitäten nicht mehr Studenten aufnehmen. Dies führt dazu, dass es ein wirklicher Kampf ist, wer in das Studium kommt und wer nicht. Um die erste große Hürde zu überstehen muss man erst einmal den Aufnahmetest bestehen, welcher durch die hohe Anzahl der Bewerber immer schwieriger wird. Aktuell gibt es 1620 freie Studienplätze in
Österreich (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170808_OTS0016/aufnahmeverfahren- fuer-das-medizinstudium-in-oesterreich-854-frauen-und-767-maenner-sicherten-sich-die-1621- studienplaetze)
Hier ein kleiner Ausschnitt über die Verteilung der Studienplätze:

Wie soll man beim Lernen vorangehen?
Das genaue Erfolgskonzept gibt es nicht. Jeder muss selbst für sich entscheiden, in welchen Bereichen er bereits besseres Vorwissen hat und wo noch dringend Lernbedarf besteht. Wie man beim Lernen zum MedAT genau vorgeht https://www.aufnahmetest-medizin.at/medat/ ist sehr stark davon abhängig von Motivation sowie natürlich der Zeit. Wenn du viel Zeit zur Verfügung hast empfehlen wir dir Gruppen zu bilden in deiner Nähe, welche auch am Test teilnehmen, um gemeinsam zu üben und sich gegenseitig auszutauschen. Vorbereitungskurse sind oft sehr überteuert

und geben im Vergleich zu den online Lernportalen wenig Mehrwert – das Preis-Leistungsverhältnis ist beim online Portal sicher das Beste.
Wissen + Übung = Erfolg
Die ersten 4 Bereiche (Chemie, Physik, Mathematik, Biologie) müssen gelernt sein. Das Niveau ist meist ein wenig höher als das Niveau eines HAK-Absolventen oder eines Gymnasiasten. Da der Stoff sehr

umfangreich ist wird empfohlen sich mit bisher Studierenden zu besprechen und über Facebook Gruppen sich schlau zu machen, welche Bereiche intensiv geprüft werden. Orientieren soll man sich stets an den Stichwortlisten (=Stoffeingrenzung) der MedUni Graz http://www.medunigraz.at/aufnahmeverfahren/medat-h-vorbereitung/ diese gibt den Stoff jedes Jahr bekannt.
Für die anderen Bereiche (kognitiv und sozial) wird empfohlen hunderte von Übungen zu machen. Denn wer trainiert der wird immer schneller und schneller. In diesen Bereichen kann man behaupten: „Wer übt, der gewinnt!“ Der Zeitfaktor ist bei den Bewerbern oft ein Manko. So kann man durch gezieltes üben einen großen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern sich sichern. Ein kostenloses Lernportal stellt übrigens auch die Medizinische Universität Graz zur Verfügung.
Tipp: Nimm an einer Testsimulation teil
In Österreich finden an zahlreichen Orten jedes Jahr diverse Testsimulationen, ein paar Wochen vor dem MedAT, statt. Dort sollte man unbedingt teilnehmen, um sei Wissen zu testen und um sich auch dort bereits mit den Konkurrenten zu vergleichen. Eine Auswertung

bekommt man innerhalb weniger Tage und kann noch den notwendigen Stoff nachholen in den Bereichen, wo man weniger gut abgeschnitten hat.
Noch ein kleiner Tipps zum Schluss: Beginne früh genug mit dem Lernen, denn die Chance um den MedAT zu bestehen, hat jeder nur einmal im Jahr. Besorge dir die Unterlagen früh genug und übe so viele Beispiele wie du nur kannst. Du wirst selbst merken, dass du immer besser und schneller wirst. Probier es aus!
Viel Erfolg!